Hyperhidrose: Arten, Ursachen und was wirklich hilft

Hyperhidrose ist der medizinische Begriff für Schwitzen, das weit über das hinausgeht, was zur Regulierung der Körpertemperatur nötig ist – oft auf bestimmte Bereiche begrenzt und störend genug, um Alltag, Arbeit und Selbstvertrauen zu beeinträchtigen. Es ist häufiger, als die meisten denken, und besser behandelbar, als viele annehmen.

Was ist Hyperhidrose

Hyperhidrose fällt typischerweise in zwei Kategorien: primäre Hyperhidrose, die keine zugrunde liegende medizinische Ursache hat und oft in der Kindheit oder Jugend beginnt, und sekundäre Hyperhidrose, die mit einer anderen Erkrankung oder Medikamenten zusammenhängt. Primäre Hyperhidrose ist meist lokal begrenzt – Achseln, Hände, Füße oder Gesicht – statt den ganzen Körper zu betreffen. Lesen Sie den vollständigen Leitfaden.

Häufige Arten

  • Axilläre Hyperhidrose – die Achseln, der am häufigsten behandelte Bereich.
  • Palmare Hyperhidrose – die Hände, was Händeschütteln, Griff und die Nutzung von Elektronik oder Papier beeinträchtigen kann.
  • Plantare Hyperhidrose – die Füße, oft übersehen, aber genauso gut behandelbar.

Was wirklich hilft

Für die meisten Menschen mit primärer Hyperhidrose ist ein klinisch wirksames Aluminiumchlorid-Antitranspirant der empfohlene erste Ansatz, bevor verschreibungspflichtige Behandlungen, Iontophorese oder invasivere Optionen in Betracht gezogen werden – und häufig reicht es allein aus. Sehen Sie sich die vollständige Behandlungsleiter an, von rezeptfreien Optionen bis hin zu klinischen Eingriffen.

Wenn Sie ein Teenager sind, der damit zu tun hat

Hyperhidrose beginnt oft in der Pubertät und kann sich isolierend anfühlen – aber sie ist häufig, und klinisch wirksames Antitranspirant ist für Jugendliche sicher und wirksam. Lesen Sie speziell über Hyperhidrose bei Jugendlichen.

Wo Sie anfangen sollten

Wenn Sie noch kein klinisch wirksames Antitranspirant ausprobiert haben, ist das der logische erste Schritt – sehen Sie sich das gesamte Sortiment an. Bei spezifischen Bedenken zu Ihren Symptomen lohnt es sich immer, zusätzlich mit einem Arzt oder Dermatologen zu sprechen.